END IN ICE

Juli 1, 2007

Wien

Photo und Textinstallation

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Ausstellungsansicht

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4 Photographien, handschriftlicher Textauszug aus Mary Wollstonecraft Shelleys „Frankenstein oder der moderne Prometheus“ (letztes Kapitel), gerahmt.

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Der Aufbau der fünfteiligen Bildgeschichte ist an das letzte Kapitel des Briefromans von Mary W. Shelley „Frankenstein oder der moderne Prometheus“ von 1818 angelehnt. Dabei greifen der handschriftliche Text der Installation – die literarische Form des Briefromans, und die vier Photographien – jeweils einen Absatz des Zitats auf.

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Photographie, gerahmt, Das Ende im Eis | Dunkel und Ferne

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Du musst nicht fürchten, dass ich mich zum Werkzeug eines weitren Unheils mache! Mein Werk ist nahezu getan.
Dein Tod ist nicht mehr nötig, so wenig wie der Tod von andern Menschen, mein Leben zu erfüllen, die Reihe meiner Taten abzuschließen!

Was fehlt, ist einzig noch mein eignes Ende. Glaub nicht dass ich noch lange zögern werde! Das mich hierher gebracht, das Floß von Eis, noch liegt´s an deinem Schiffe: Denn so, wie ich gekommen, will ich von hinnen gehen!
Das Eis soll mich zum Eis des Nordpols tragen, wo ich den Scheiterhaufen mir errichte, um diesen ungestalten Leib zu Asche zu verbrennen.

(…)

Nicht länger werde ich die Sonne schauen, der Schein der Sterne wird sich mir verdunkeln, kein Wind wird mir hinfort die Wangen kühlen. Ach, all mein Fühlen, Denken, all mein Trachten, es wird entschwinden mit dem Licht des Tags und nur im Tode kann ich Frieden finden.

(…)

Leb wohl! In dir nehm ich ja Abschied von dem letzen Menschenwesen, das diese Augen je erblicken werden.

(Mary Wollstonecraft Shelley, Frankenstein)


PRÄSENTATION

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Galerie am roten Hof

Wien, Juni 2007

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Die Auslösen

Galerie Blumberg

Wien, November 2007

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